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Praxisorientierte Auslegung von BCBS 239 auch für nicht systemrelevante Institute

30.08.2018

Publikation beim FCH unter "Arbeitsbuch MaRisk 6.0", erschienen am 04.07.2018.

Die MaRisk 6.0 führen viele Begriffe ein, die aus dem internationalen Kontext übernommen wurden und der Auslegung bedürfen. Gibt es überhaupt noch Unterschiede zwischen großen Instituten und kleinen Instituten? Wenn ja, wo gibt es für kleinere Institute entsprechende Ermessensspielräume? Wie stellen diese dar, was für sie ein adressatengerechtes (und damit entscheidungsrelevantes), zeitnahes Reporting mit hinreichender Datenqualität bedeutet?

Aus den Projekten bei mehreren größeren Instituten aber auch fortgeschrittenen kleineren Instituten und der Prüfungspraxis (§44er und IT Prüfungen) haben sich Erfahrungen ergeben, die verallgemeinert werden können und den Instituten helfen sollen, die Intention der Aufsicht zu verstehen und für sich auszulegen und auf Basis des eigenen Ambitionsniveaus (gem. SREP Zielscore) dann anzuwenden.

Eine Idealwelt mit einem vollständigen gut dokumentierten und auswertbaren Datenhaushalt ist bei den Veränderungen in der Branche sicher für viele noch ein Fernziel. Bei manchen Inhalten & Prozessen macht trotz verfügbarer Technologien (z.B. auch durch Robotics) eine zwangsweise Automatisierung aber auch wenig Sinn. Wie man die als „Risk Labs“ vorhandenen nur teilautomatisierten Analysen oder andere manuelle Eingriffe begründen kann wird ebenso exemplarisch dargestellt.

Für einen Quick-Check vor Ort und Empfehlungen bzgl. gangbarer Wege stehen wir Ihnen natürlich auch gerne persönlich zur Verfügung.

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