
Umfassende Verbesserung des Strategieprozesses
Im Rahmen des Projekts wurde die bestehende IT-Strategie erweitert, um die Anforderungen der BAIT zu erfüllen und gleichzeitig eine Harmonisierung mit der gruppenweiten IT-Strategie der Muttergesellschaft – einem Wertpapierhaus einer deutschen Finanzgruppe – sicherzustellen. Ergänzend wurde ein strategisches Kennzahlensystem definiert, das als Nachweis für die Umsetzung der IT-Strategie dient. Dabei wurden die Basiswerte ermittelt und Zielwerte gemeinsam mit dem Vorstand vereinbart.
Darüber hinaus erfolgte die Dokumentation der fachlichen und technischen Bebauungspläne sowie die Definition der Sollbebauung. Zur Sicherstellung einer zukunftsorientierten Ressourcenplanung wurde ein Lastmodell entwickelt, das den strategischen Personalbedarf in der zentralen IT ermittelt. Ein weiterer Bestandteil des Projekts war die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des jährlichen IT-Strategie-Workshops mit den Führungskräften und ausgewählten Experten des IT-Bereichs, um die strategische Ausrichtung kontinuierlich zu überprüfen und weiterzuentwickeln.
Das Vorgehen zur Weiterentwicklung der IT-Strategie umfasst mehrere aufeinander abgestimmte Schritte. Zunächst wird eine BAIT-konforme IT-Strategie veröffentlicht, die die regulatorischen Anforderungen erfüllt und die strategische Ausrichtung der IT transparent macht. Darauf aufbauend werden fachliche Sollbebauungspläne erstellt, die sich an den Prozessdomänen orientieren, sowie technische Sollbebauungspläne, die auf Technologie-Clustern basieren.
Im nächsten Schritt wird ein IT-strategisches Kennzahlensystem definiert, das die Umsetzung der Strategie messbar macht. Ergänzend wird ein strategisches Last- und Kapazitätsmodell für den zentralen IT-Bereich entwickelt, um den zukünftigen Bedarf an Ressourcen präzise zu ermitteln. Auf dieser Grundlage erfolgt die Ableitung des strategischen IT-Personalbedarfs, sowohl für interne als auch externe Kapazitäten.
Darüber hinaus wird ein strategisches Maßnahmen- und Projektportfolio für den zentralen IT-Bereich erstellt, das die priorisierten Initiativen zur Umsetzung der Strategie bündelt. Abschließend werden die Ergebnisse des IT-Strategie-Workshops in einer Kommunikationsunterlage aufbereitet und an die Mitarbeiter und Partner verteilt, um Transparenz und Akzeptanz sicherzustellen.
Das Projekt führte zur erfolgreichen Schließung der Revisionsfeststellung hinsichtlich der Umsetzung der BAIT-Anforderungen an die IT-Strategie. Gleichzeitig wurde die Anschlussfähigkeit an die Geschäftsstrategie sowie an die gruppenweite IT-Strategie sichergestellt.
Durch die Einführung eines strategischen Kennzahlensystems entstand volle Transparenz über die Umsetzung der IT-Strategie. Dieses System ermöglicht dem IT-Management eine gezielte Steuerung und das rechtzeitige Eingreifen bei Planabweichungen. Ergänzend wurden fachliche Anforderungen systematisch auf Basis von Sollbebauungsplänen ermittelt, um eine klare Grundlage für die Weiterentwicklung der IT-Landschaft zu schaffen.
Darüber hinaus sorgt ein Lastmodell für Transparenz hinsichtlich des strategischen Bedarfs zur Umsetzung mittel- bis langfristiger Anforderungen. Es berücksichtigt sowohl die Grundlast (Run the Bank) als auch die Last aus Projekten und Maßnahmen (Change the Bank) und bildet damit eine belastbare Basis für die Ressourcenplanung.
„Mit diesem Projekt haben wir nicht nur die BAIT-Anforderungen an die IT-Strategie erfolgreich umgesetzt und die Revisionsfeststellung geschlossen, sondern auch die strategische Anschlussfähigkeit zur Geschäfts- und Gruppen-IT-Strategie sichergestellt. Durch das neue Kennzahlensystem und das Lastmodell verfügen wir nun über volle Transparenz und eine belastbare Grundlage für die gezielte Steuerung sowie die mittel- bis langfristige Ressourcenplanung.“
- Projektleiter