Prozessdigitalisierung

Prozessdigitalisierung

Die Automatisierung analoger Verarbeitungsprozesse ist in der Dienstleistungsindustrie nichts Neues. Ganz gleich, ob in der Finanzindustrie „STP Ratio“ oder „Dunkelverarbeitungsquoten“ gemessen werden: Das Thema Industrialisierung ist seit Langem auf der Agenda und vielfach bereits weit fortgeschritten.  Auch wenn Prozessdigitalisierung noch nicht bei allen Unternehmen verankert ist.

Im Zuge der allgegenwärtigen Digitalisierung kommt der Prozessautomatisierung wieder eine zentrale Bedeutung zu. Als Erzeuger und Nutzer digitaler Daten sind digitalisierte Prozesse zugleich Auslöser und Treiber der fortschreitenden Digitalisierung.

Die stärkere Vernetzung der Wertschöpfungsketten sowie kürzere Produktlebenszyklen erfordern zukünftig eine deutlich höhere Dynamisierung und Offenheit der Kommunikations- und Verarbeitungsprozesse über alle einbezogenen Parteien hinweg. Die aktuelle Prozessdigitalisierung geht heute über den Industrialisierungsansatz der Vergangenheit weit hinaus. Die flexible Einbindung von Kunden (customer self service) und externen Wertschöpfungspartnern sowie die direkte Integration externer Steuerungsdaten (Big Data) in den Prozess ermöglichen dabei nicht zu vernachlässigende Effizienzgewinne. Interne und externe Automatisierungsbrüche sind in diesem vernetzen Umfeld allerdings genauso wenig akzeptabel wie Unterbrechungen der Betriebsbereitschaft („seamless processing“).

Die Automatisierung ist inhärenter und wichtiger Bestandteil einer Digitalisierungsstrategie. Aus der direkten Einbindung von Kunden und Partnern in den Produktionsprozess resultieren deutlich höhere Anforderungen an die Agilität, Robustheit und Sicherheit der Prozessplattform bei kürzeren Veränderungszyklen, d.h. tendenziell höhere Kosten. Es bedarf daher eines übergreifenden Prozessdigitalisierungsansatzes, in dem die Kunden- und Produktstrategie mit den fachlichen und technischen Architekturelementen umfassend aufeinander abgestimmt werden. Nur so kann neben den qualitativen Anforderungen auch das Ziel der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt und erreicht werden. Der gezielte Einsatz aktueller Business Process Management Werkzeuge bietet hier weitere Potentiale.

Das Thema Prozessoptimierung und -automatisierung im Kontext der Digitalen Transformation erfordert ein tiefes ganzheitliches Verständnis der Wertschöpfungsketten und Prozesse.

Ausgehend von einer strukturierten Ist-Zustandsanalyse „Digitaler Reifegrad“ im Kontext Ihrer Industrie leitet plenum gemeinsam mit Ihnen einen konkreten Maßnahmenplan – eine „Digitale Agenda“ ab, mit deren Hilfe alle erforderlichen Aktivitäten geplant werden können.

Wir unterstützen Sie darüber hinaus gern in Ihrem fachlichen bzw. prozessualen & technischen Architekturdesign, der konkreten Auswahl und Einsatz geeigneter Werkzeuge (u.a. Business Process Management Werkzeuge) sowie bei der Transformation, d.h. bei der Umsetzung von Automatisierungs- und Digitalisierungsvorhaben.

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