Information Governance - Verantwortung übernehmen: Anforderungen an das Leitungsorgan

05.06.2024

Wie führe ich Information Governance erfolgreich in meinem Unternehmen ein und wie kann der Leitfaden zur effektiven Risikodatenaggregation und Risikoberichterstattung der EZB dabei unterstützen? In dieser siebenteiligen Blogreihe werden wir auf diese Fragen Antworten finden.

Die Etablierung von Information Governance erfordert die Einrichtung eines Leitungsorgans, das die Bedeutung von Daten und Informationen sowie deren Mehrwert für das Unternehmen erkennt. Dazu sind ein umfassender Überblick sowie der unbedingte Wille, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, unerlässlich. Des Weiteren muss die Leitung ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeitende gemeinsam handeln und sich aktiv einbringen können.

    Aber was bedeutet das konkret für die Organe? „Es ist an der Zeit, die eigenen Daten als Unternehmenswert anzuerkennen, sich mit einer funktionsfähigen Governance auszustatten, Qualitätsziele zu definieren und die komplexe Datenwelt nach den eigenen Bedürfnissen und Interessen auszugestalten.“ (Parrino, et al., 2022)

    Um in dieser Datenwelt bestehen zu können, ist es unerlässlich, dass das Führungsteam im ureigenen Interesse vorangeht. Dabei geht es um mehr als nur um die Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Einerseits müssen die Grundlagen geschaffen und entsprechende Vorgaben gemacht werden, andererseits ist es jedoch ebenso essenziell, eine entsprechende Unternehmenskultur zu etablieren und von der Führungsebene aktiv vorzuleben. Auf diese Weise kann das Bewusstsein der Mitarbeitenden für die Bedeutung von Daten geschärft und eine effektive Governance gewährleistet werden.

    Wie sollten Sie ihren Weg zur Information Governance starten?
    Erfahren Sie mehr in unserem nächsten Teil „Von der Idee zum Ziel – Ihr Rahmenwerk zur Information Governance.“

    Autorenteam:

    Sabine Parrino, Anna Burkhardt und Torsten Lindlahr