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Instandhaltung von Kraftwerken bei unzureichenden Budgets

04.04.2018

Auf der VGB-Tagung „Instandhaltung von Kraftwerken“ fand am 28.02.2018 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Industrie 4.0 in der Instandhaltung – Sinn oder Unsinn?“ statt.

Hier wurde das Thema Digitalisierung aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert: während teilweise bereits eine regeltechnische Bauteilüberwachung mit Feldsensorik – die ein Warnsignal auslöst – als Digitalisierung verstanden wird, liegt die extreme Gegenposition erst bei der Zusammenführung unendlich vieler Daten aus Betrieb und Bauteilüberwachung, die genutzt werden, um eine gemeinsame Anlagen-, Betriebs- und Instandhaltungsoptimierung durchzuführen.

Einig waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung darüber, dass für die Beurteilung vieler Bauteile die Datenbasis – die Bauteilschäden beschreibt – „zu dünn“ ist. Im Gegensatz zum Netz, in der eine große Anzahl von gleichen Bauteilen in ähnlichen Funktionen verbaut sind, haben die Kraftwerke Prototypencharakter mit hoher Individualität der Konstruktion, des bisherigen Einsatzes und der Instandhaltungsstrategie der Vergangenheit.

Hier finden Sie den Eröffnungsvortrag der Tagung, der von unserem Managing Partner Dr. Bernhard Leidinger gehalten wurde.

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Dr. Bernhard Leidinger, Managing Partner

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Bernhard.Leidinger@plenum.de